Lexikon
Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen verlangt eine Bank, wenn ein zugesagtes Darlehen nach einer zinsfreien Frist noch nicht abgerufen ist.
Die Bank hält das Geld ab Vertragsabschluss für dich bereit und refinanziert es. Wird es nicht sofort ausgezahlt, etwa weil ein Neubau in Raten bezahlt wird, berechnet sie nach einer bereitstellungsfreien Zeit Zinsen auf den noch nicht abgerufenen Betrag. Häufig sind es 0,25 % pro Monat, die Höhe und die freie Zeit stehen im Vertrag.
Beim Kauf einer Bestandsimmobilie spielt das kaum eine Rolle, weil der Kaufpreis auf einmal fließt. Beim Bauen lohnt es sich, auf eine lange bereitstellungsfreie Zeit von sechs bis zwölf Monaten zu achten.
Quellen und Stand
Daten geprüft am 13.10.2026 von der Redaktion.
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