Lexikon
Sollzinsbindung
Die Sollzinsbindung ist der Zeitraum, für den der Zins eines Darlehens fest vereinbart ist, üblich sind 5 bis 20 Jahre.
Während der Zinsbindung bleiben Zins und Rate unverändert. Danach wird die Restschuld zu neuen Konditionen weiterfinanziert. Längere Bindungen bieten Sicherheit, kosten aber oft einen Aufschlag, kürzere sind manchmal günstiger, tragen aber das Risiko eines höheren Anschlusszinses.
Nach zehn Jahren ab vollständiger Auszahlung kann jedes Festzinsdarlehen mit sechs Monaten Frist gekündigt werden, auch wenn die Bindung länger läuft (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB). Welche Bindung sich rechnet, vergleicht der Zinsbindungsrechner.
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Quellen und Stand
Daten geprüft am 13.10.2026 von der Redaktion.
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