Lexikon
Umschuldung
Umschuldung bezeichnet die Ablösung eines Darlehens durch ein neues, meist bei einer anderen Bank und zu besseren Konditionen.
Am häufigsten passiert das zum Ende der Zinsbindung, wenn ohne Vorfälligkeitsentschädigung gewechselt werden kann. Die neue Bank zahlt die alte ab, die Grundschuld wird abgetreten oder neu eingetragen. Dafür fallen Notar- und Grundbuchkosten an, die in den Vergleich gehören.
Während der Zinsbindung ist eine Umschuldung nur mit Vorfälligkeitsentschädigung möglich, es sei denn, ein Sonderkündigungsrecht greift. Das lohnt sich nur, wenn die Zinsersparnis die Entschädigung deutlich übersteigt.
Quellen und Stand
Daten geprüft am 13.10.2026 von der Redaktion.
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