Lexikon
Eigenkapital
Eigenkapital ist das eigene Geld, das in einen Immobilienkauf fließt und nicht über das Darlehen finanziert wird.
Dazu zählen Bankguthaben, Wertpapiere, Bausparguthaben, ein bereits bezahltes Grundstück, Schenkungen und in Grenzen Eigenleistung am Bau. Als Minimum sollte das Eigenkapital die Kaufnebenkosten decken, weil Banken diese in der Regel nicht finanzieren. Empfohlen werden zusätzlich 10 bis 20 % des Kaufpreises.
Ein Notgroschen für Reparaturen oder Einkommensausfälle sollte nicht ins Eigenkapital fließen. Wer alles einbringt, hat bei der ersten größeren Ausgabe keine Reserve mehr. Mehr Eigenkapital senkt den Beleihungsauslauf und damit meist auch den Zins.
Quellen und Stand
Daten geprüft am 13.10.2026 von der Redaktion.
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